Pseudokrupp
Pseudokrupp ist eine Erkrankung der Atemwege zwischen Kehlkopf und Stimmritze, die von ganz normalen Erkältungsviren, selten durch Bakterien, Grippeviren, starke Luftverschmutzung oder passives Rauchen ausgelöst wird. Sie tritt vorwiegend bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis sechs Jahren auf, wobei die Hoch-Zeit der Anfälle eher bis zum dritten Lebensjahr angegeben wird. Das ist leicht verständlich, denn die Erreger verursachen eine Entzündung in der Schleimhaut, wodurch diese anschwillt. Da bei kleinen Kindern die Atemwege an sich noch sehr eng sind, wirkt sich die Schwellung natürlich stärker aus als bei älteren Kindern oder Erwachsenen. Der Atemwegswiderstand erhöht sich bei Babys und Kleinkindern um das 16-Fache, bei Erwachsenen nur um das Dreifache. Das Ergebnis ist schlicht und ergreifend Atemnot und, daraus resultierend, Panik. Die Anfälle treten zwischen Oktober und März hauptsächlich nachts zwischen 22 Uhr und 4 Uhr auf, da zu dieser Zeit die körpereigene Cortisolproduktion heruntergefahren ist. Ein normal hoher Cortisolspiegel sorgt dafür, dass das Immunsystem auf Krankheitserreger nicht überreagiert - er dämpft also die körpereigene Abwehr. Sinkt der Spiegel in der Nacht, arbeitet das Immunsystem stärker und reagiert entsprechend heftiger auf Krankheitserreger als tagsüber. Deswegen kommt es dann verstärkt zu Pseudokrupp- Anfällen.
Hat man einmal sein Kind so einatmen und husten gehört, weiß man für den Rest seines Lebens, wie das klingt. Das Einatmen klingt irgendwie verengt, sehr oft kommt es dabei zu einem pfeifenden Geräusch. Das Ausatmen klingt dagegen eher normal. Das pfeifende Einatmen verstärkt sich zu einem bellenden, blechernen Husten.
Was kann ich bei Pseudokrupp tun?
Das Wichtigste ist, dass die Eltern eines Kindes mit Pseudokrupp-Anfall selbst ruhig bleiben und dem Kind Sicherheit vermitteln.
Das Kind wird wegen der akuten Atemnot immer panischer, leider verbraucht es dadurch auch mehr Sauerstoff, was die Symptomatik verschlimmert. Nehmen Sie Ihr Kind auf den Arm, gehen Sie ans offene Fenster, auf den Balkon oder in den Garten. Wenn es drau-Ben heiß sein sollte, stellen Sie sich vor den offenen Kühlschrank.
Reden Sie beruhigend mit Ihrem Kind, zählen Sie Sterne oder Autos, oder erzählen Sie ihm eine ruhige Ge-Schichte etc., damit es gleichmäßiger atmen und sich auf etwas anderes als die beldemmende Atemnot konzentrieren Kann. Zu Zeiten unserer Eltern und Großeltern wurde oft geraten, Feuche-heißem Dampf einzuatmen, das heißt die heiße Dusche weit auftradreihen, doch davon wird mittlerweile abgeraten, da Wärme das Gewebe eher noch anschwellen lässt. Zusätzlich können Sie Ihrem Kind, wenn es dus möchte, selte kalte Getränke anbieten.
Da der Anfall vornelulich dadurch ausgelöst wird, dass die körpereigene Cortisolproduktion Heruntergefahren ist und das Unumsunsystem desitull so stark tait der Schwellung der Atemwege auff die eindringenden Erreger reagiert, ist die beste Hilfe, die Sie Uhrem Kind geben Könen, Cortison. In Deutschland ist es üblich,
Cortisonäpfchen zu verabreichen.
Nach dem ersten Pseudokrupp-Anfall, egal ob mit schwerem oder leichter Verlauf, ist es angezeigt, bei der Kinderärztin oder dem Künderarzt vorstellig zu werden. Zwar können diese im Nach-Hinein wüchts mehr tu, und selbst die Diagnostik kann dann nur noch per Fragen (»Wie klang der Husten genau? Wann trat er auf?«) gesichelhen. Aber Ihr Kinderarztteam sollte wissen, dass Ihr Baby ein Pseudokrupp-Kind ist: Sie werden Ihnen die Zäpfchen verschreiben und ein Merkblatt zur Krankheit in die Hand drücken.